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Peter und Paulsbote

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Katholische Kirchengemeinde St. Peter und Paul Leinfelden und Heilig Kreuz Musberg
Nr. 3
Dezeember 2020
61. Jahrgang


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Segen bringen – Segen sein


Dieser Wahlspruch der Sternsinger-Aktion gilt für uns alle. Uns ist aufgegeben, einander zu segnen. Gott lässt seinen Segen vornehmlich nicht „direkin t“, sondernvermittelt über Menschen zu uns gelangen. Er sucht menschliche Werkzeuge, die sich dafür Dienst nehmen lassen. Zuerst Eltern gegenüber ihren Kindern. Um zum Segen für sie zu werden, ist es gut, sie ab und zu ausdrücklich zu segnen. Das wirkt! Aber ebenso umgekehrt. Und überhaupt für die Menschen, die uns nahestehen. Vielleicht auch ein stiller, ausdrücklicher Segen über die Menschen unserer Stadt und darüber hinaus. Versuchen Sie es mal, die Menschen zu segnen, ganz im Stillen. Am besten auch gerade die Menschen, mit
denen man sich schwer tut. Segen bringen, Segen sein. Zu meinem Aufruf im letzten Gemeindebrief, mir Erkenntnisse der eigenen Spurensuche in den Corona-Erfahrungen, neu bewusst gewordene Werte usw. zu schreiben hat nur wenig, aber doch Resonanz gefunden. Manches, wie der Wegfall von Terminen, wurde als befreiend empfunden. Bewegend sei, „dass dieses Virus tatsächlich die gesamte Welt
zusammenschließt“ und der „Stellenwert der Familie … auch der Pfarrfamilie“ wurde wieder dankbar bewusst, auch die Wohltat angerufen zu werden. Überhaupt der „spirituelle Zusammenhalt“. „Meiner Frau und mir ist seit Beginn der coronabedingten Reglementierung teilweise empfindlich bewusst geworden, wie viel uns die Teilnahme an der sonntäglichen Eucharistiefeier in gewohnter unreglementierter Form bedeutet.“ Am stärksten wird der gemeinsame Gesang vermisst, doch „haben uns die Empore-Lieder sehr gefallen“. Ebenso wird der Handschlag vermisst, aber es habe sich auch eine neue Sensibilität für entsprechende Zeichen entwickelt. Das gilt auch für die Form der Kommunion. „Ich lobe und danke allen, die bei uns für das Einhalten der Vorschriften gearbeitet haben.“ Allen ist klar, dass es noch keineswegs sicher ist, wie lange die Krise und die Einschränkungen noch dauern werden. Ja es scheint eher sicher, „dass so bald nichts wieder wie früher wird.“ Unser Leben bleibt ein gefährdetes Leben, es gilt so zu leben, dass man mit der Krise, danach auch mit der Möglichkeit einer neuen Krise, möglichst gut leben kann. Jetzt gilt es, „dass wir diese außergewöhnliche Zeit an Seele und Leib gut überstehen und an innerer Verbundenheit gestärkt daraus hervorgehen.“ Als deutende Bibelstelle ist der Brennende Dornbusch (Exodus 3) hervorgetreten mit der Zusage Gottes: „Ich bin da“. Dieser Zusage glauben zu können, Ihn inmitten der Krise zu entdecken und daraus selbst Zuversicht weiterzugeben – das ist ein Segen. Es ist so weit voraus schwer einzuschätzen, wie die Corona-Bedingungen sich entwickeln. Es folgt unser Plan für die Gottesdienste über Weihnachten. Bitte entnehmen Sie dem Amtsblatt kurz zuvor, ob wir ihn so durchführen können. Ebenso weitere Angebote im Advent, etwa für Familien. Gerade die gefeierte Botschaft von der Menschwerdung Gottes soll uns zum Segen werden.

Pfarrer Hans Stehle




Aus dem Gesamtkirchengemeinderat


Nachdem sich im Juni die neu gewählten Kirchengemeinderäte zu ihrer konstituierenden Sitzung treffen konnten, fand am 15. Juli die konstituierende Sitzung zum Gesamtkirchengemeinderat (GKGR) in St. Raphael in Echterdingen statt. Nach einer Vorstellungsrunde wurden die wichtigsten Ämter durch weitere Wahlen wie folgt besetzt: Gewählter Vorsitzender ist Herr Thomas Feldhege (L), stellvertretender Gewählter Vorsitzender Herr Bernd Watzal (E). Beide haben den GKGR zusammen mit Pfarrer Stehle seit der Gründung im Januar 2019 bereits geleitet und können somit die dabei ersten gesammelten Erfahrungen in die neue Wahlperiode einbringen. Dem Geschäftsführenden Ausschuss gehören neben Pfarrer Stehle und dem Gesamtkirchenpfleger Hans-Jürgen Jung je drei Vertreter aus Leinfelden (Thomas Feldhege, Tobias Hagg, Britta Stotz) und Echterdingen (Andreas Hartmann, Volker Schmidt, Bernd Watzal) an. Neben den Stellvertretern wurden die gewählten Schriftführer aus beiden KGR auch als Schriftführer für den GKGR bestätigt. Somit ist das Gremium rechtswirksam arbeitsfähig. Namen und Bilder aller Kirchengemeinderäte finden Sie auf unserer Homepage www.k-le.de. Hier werden sukzessive weitere Informationen zu den jeweiligen Tätigkeitsbereichen der einzelnen Mitglieder eingestellt. Da bei dieser Wahl viele neue Mitglieder in den GKGR eingezogen sind, wurde von Bernd Watzal erläutert, für welche Themenbereiche das Gremium in Abgrenzung zu den KGR vor Ort zuständig ist. Dazu gehören die gemeinsame Vermögensverwaltung und Finanzwirtschaft, Personalangelegenheiten sowie gemeindeübergreifende Projekte/Themen, wie z.B. die gemeinsame Firmvorbereitung und die Erwachsenenbildung oder gemeinsame Veranstaltungen wie der Mitarbeiterabend. Außerdem wurde dem GKGR das Hygieneschutzkonzept vorgestellt, ein Konzept, das ebenfalls ständig entsprechend den neuen Corona-Verordnungen angepasst werden muss. So war die zweite Sitzung Mitte Oktober  bereits wieder geprägt von den strengeren Hygieneauflagen. Dennoch konnte über gemeinsame Sachausschüsse beraten und diese auch alle besetzt werden, dazu gehören die Ausschüsse Pastoral/Liturgie, Kindergarten, Jugend und Erwachsenenbildung. Erstmalig gibt es nun einen Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit, für Nachhaltigkeit, Interreligiöser Dialog und das Projekt Spiritualität. Für den 13./14. November war bereits vor langer Zeit eine Klausurtagung in Rottenburg geplant, um Zeit für gegenseitiges Kennenlernen und intensiven Austausch mit Blick auf die Gestaltung des Gemeindelebens zu haben. Doch auch hier machte Corona einen Strich durch die Rechnung und schweren Herzens musste man davon Abstand nehmen und beschränkte sich auf einen Klausurtag im Kolpinghaus in Stuttgart. Doch auch daraus wurde nun erstmal nichts. Wie überall erschwert die momentane Lage die gemeinsame Zusammenarbeit und Themen, die einem vielleicht besonders am Herzen liegen, können noch nicht angegangen werden, da andere Dinge, wie z.B. die Organisation der bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit, nun erstmal Priorität haben. Die kommenden Wochen und Monate werden für uns alle bestimmt nicht einfacher, doch trotz der Corona-Beschränkungen ist unsere Gemeinde auch formal handlungsund funktionsfähig. Der GKGR befindet sich in engem Austausch mit den Hauptamtlichen und die Angebote in der Gemeinde werden gemeinsam in enger Abstimmung permanent den gegebenen Möglichkeiten angepasst.
Sabine Seebacher


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